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An die Neuen und Sponsorschaft bei NicA

 

Willkommen

Es ist egal in welcher Form du Nikotin konsumiert hast oder wie oft du schon aufzuhören versucht hast. Wenn du den Wunsch hast, nikotinfrei zu leben, bist du hier willkommen. Wir haben gemerkt, daß Folge regelmäßiger Meetingsbesuche der Glaube an die geteilte Erfahrung unserer NicA Freunde ist. Miteinander zu teilen nährt Hoffnung und hilft uns, einen offenen Geist zu bewahren. Wir empfehlen dir, etliche Meetings zu besuchen, damit du für dich entdecken kannst, wie die fürsorgliche Unterstützung anderer und die tägliche Übung der Prinzipien von NicA uns geholfen haben, das Geschenk der Nikotinfreiheit zu erfahren.

 

Beschließen, mit dem Nikotinkonsum aufzuhören

Die meisten unter uns haben Zigaretten geraucht. Das ist der wirkungsvollste Weg, Nikotin ins Gehirn zu bringen. - Durch unsere Lungen. Es gibt andere Mittel, Nikotin zu bekommen wie Zigarren, Pfeifen, Schnupfen und Kauen. Dann gibt’s Entzugshilfen: Inhalatoren, Pflaster und Kaugummi. Der gemeinsame Stoff in all diesen ist Nikotin. Jeder von uns hatte seine „Gründe“, Nikotin zu konsumieren. Und sei es nur die vorübergehende Erleichterung des andauernden Verlangens. Viele unter uns haben Nikotin benutzt, um körperliche und emotionale Schmerzen zu lindern.

 

Jetzt, da du dich dazu entschlossen hast, mit dem Nikotinkonsum aufzuhören, kann es sein, daß du zum Anfang dieses Vorgangs ein wenig Besorgnis verspürst. Für viele von uns war frühe Genesung schwer. Durch die Unterstützung der Gruppe jedoch wurden unsere Besorgnisse erleichtert und unser Kampf häufig leichter als zunächst vermutet.

Die meisten unter uns haben jahrelang Tabak konsumiert. Es war schwer vorstellbar, ohne unseren „allgegenwärtigen Begleiter“ zu leben. Im Kern unserer Sucht steht eine gewisse Isolation. Von unseren NicA Freunden bekommen wir Kraft und Verständnis. Das hilft besonders, wenn wir einen Verlust empfinden.

 

Deine Einstellung liegt in deiner Hand

Mach dir Nikotinfreiheit zur Herausforderung! Betrachte den Vorgang als Abenteuer. Nutze „Unfälle“ zur Besserung deiner Fähigkeiten und deines Geistes, den nächsten Zusammenstoß abzumildern. Wenn sich deine Bindung an NicA Freunde entwickelt lernst du neue Einstellungen. Besorgnis mag zutage treten, doch nur vorübergehend. Bleibe im Jetzt. Dort gibt es das Geschenk. Beginne zu leben. Nur für heute.

 

Erbitte Hilfe

Dies ist ein Wir-Programm. Wir arbeiten zusammen, um uns gegenseitig an unser Ziel zu bringen. Wenn wir in den Meetings zuhören erleben wir den Zweiten Schritt mit Leben erfüllt: „eine Macht, größer als wir selbst, [die] uns unsere geistige Gesundheit wiedergeben kann.“

 

Verpflichte dich dazu, vor jeglichem Nikotinkonsum deinen Sponsor anzurufen. Sprich nach dem Meeting mit jemand von NicA. Wir brauchen nicht auf das Entstehen eines größeren Problems zu warten, bevor wir jemand anrufen. Normalerweise wird der Suchtdruck während des Telefonierens leichter und geht vorbei. Es ist gute Abstinenzsicherung, schon vor dem Rauchdruck anzurufen. Die Telefonliste hält uns mit einer echten Unterstützungsquelle verbunden.

 

Der Zweite Schritt, „Wir kamen zu dem Glauben,“ wird zur noch stärkeren Erfahrung, wenn wir bei einer Höheren Macht, wie wir sie verstehen, um Hilfe bitten. All dies ist Teil eines Genesungsvorganges in Richtung auf dein eigenes spirituelles Erwachen und ein Leben mit mehr Hoffnung, Freude und Frieden.

 

Der Druck vergeht, ob du Nikotin konsumierst oder nicht

Wir haben gelernt, die Lüge zu entlassen, daß wir Nikotin konsumieren müssen, um zu funktionieren. Unsere Sucht ist eine Krankheit, die immer schlimmer wird wenn wir nicht aufhören. Der einzige Weg, wirklich frei zu werden vom sehnenden Verlangen nach Nikotin besteht darin, damit aufzuhören, diese Droge unseren Körpern zuzuführen. Jede Nikotindosis löst den nächsten Zyklus körperlichen Verlangens aus. Entzug ist schwierig. Doch unangenehme Symptome nehmen mit der Dauer der Abstinenz ab. Unsere Zuversicht in die Genesung nimmt in dem Maße zu, als wir Freiheit und Freude anderer bezeugen - und später die eigene.

 

Wenn du verhandelst, hast du schon verloren

Ein Ausrutscher beginnt in unseren Köpfen, noch bevor wir Tabak in die Hand nehmen. Den ersten Schritt zu akzeptieren – daß wir „dem Nikotin gegenüber machtlos“ sind – bedeutet auch anzuerkennen, daß sein Konsum nicht zur Debatte steht. Für viele von uns braucht nikotinfreies Leben mehrere Anläufe. Wir versagen nur, wenn wir den Versuch aufgeben. Wenn wir aufmerksam sind können wir von unseren Versuchsläufen viel darüber lernen, was unser „Brauchen“ auslöst.

 

Mach eine Liste, was du von der Genesung willst

Viele von uns haben bestimmte Ziele und Träume beiseite gelegt, indem sie Ängste und Enttäuschungen mit Nikotin „behandelt“ haben. Wir haben uns mit weniger begnügt. Unser unablässiger Nikotinkonsum beschränkte unsere Möglichkeiten. Jetzt bietet uns Genesung neue Hoffnung, alte Gewohnheiten zu ändern und neue Möglichkeiten anzunehmen.

 

Mach eine umfassende Liste der Gründe, kein Nikotin zu konsumieren. Beispielsweise Zuwachs an Selbstvertrauen, tiefes Durchatmen, mehr Energie verfügbar, Geschmack wieder wirklich wahrnehmen usw. Deine eigenen Worte wieder zu lesen kann eine Kraftquelle sein. Besonders in Stresszeiten. Lass Platz auf der Liste für neue Hoffnungen. Nikotinfreiheit schafft neue Möglichkeiten.

 

Beteilige dich bei den Anonymen Nikotinikern

Unsere Sucht erspart uns keinen einzigen Tag. Was wir heute unternehmen, um nikotinfrei zu bleiben, garantiert unsere morgige Genesung nicht. Mache deine Rückkehr zu Abstinenz und Gesundheit leichter: beteilige dich. Komm zu so vielen Meetings im Wochenverlauf wie du nur kannst. Oder fange ein neues Meeting an. Teile deine Erfahrung, Kraft und Hoffnung. Deine Geschichte ist gleichermaßen wertvoll für Neue wie Oldtimer.

 

Verpflichtung schafft Änderung. Diene der Gruppe oder einem anderen Zugehörigen. Hilf dabei, Literatur zu verfassen oder auszulegen. Oder mache nach dem Meeting sauber. Ziehe alles in Betracht, das für das Funktionieren der Gruppe getan gehört. Dienst ist handelnde Dankbarkeit. Diese kann ein Zugang zu Frieden und Gelassenheit sein, welche dir helfen können, nikotinfrei zu bleiben und ein freudenreicheres Leben zu führen.

 

Eine Einladung

Wir laden dich ein, an unserem Genesungsprogramm gegenseitiger Unterstützung teil zu haben. Mit der Zeit kommt was raus bei unserem Genesungsprogramm der Nikotinabstinenz: gesünderer Körperzustand, gelassenere Emotionalität, Hoffnung und Mut auf spirituellem Gebiet anstelle von Zweifel und Angst. Unsere gegenseitige Achtung wird erkennbar in den Verpflichtungen, weder zu kritisieren, noch zu tratschen oder Ratschläge zu erteilen. Zugehörige können nach diesem Programm in ihrer eigenen Geschwindigkeit arbeiten. Doch wir empfehlen Neuen dringend, einen Sponsor zu wählen als Quelle der Hilfe und als Führung.

 

Sponsorschaft bei NicA

 

Wer ist ein Sponsor?

Ein Sponsor ist jemand, den du darum bittest dich durch die Zwölf Schritte zu führen. Ein Sponsor ist gewöhnlich jemand, der dem Nikotin erfolgreich entsagt hat. Er oder sie weiß aus eigener Erfahrung was du durchmachst und hat dafür Verständnis. Sponsoren sind NicA Freunde mit Bereitschaft und Fähigkeit, ihre Genesungserfahrungen zu teilen.

 

Warum ein Sponsor?

Es ist nicht leicht, von Nikotin frei zu werden und zu bleiben. Dazu braucht es aller Hilfe, derer wir habhaft werden können. Die meisten von uns haben Probleme der Lebensführung. Zuweilen brauchen wir Führung und Verständnis auf einer persönlicheren Ebene. Sponsorschaft kann uns eine große Hilfe sein, indem wir darin lernen, die Schritte in unserem Leben anzuwenden. Wir lernen immerzu.

 

Wann bekommst du einen Sponsor?

Suche dir so bald wie möglich einen Sponsor, auch wenn du mit Nikotinkonsum noch nicht aufgehört hast. Ein Sponsor ist zu jeder Zeit der Genesung wertvoll. Eine Sponsorbeziehung kann auf „vorläufiger“ Basis beginnen. Es ist wichtig, eine Sponsorbeziehung zu entwickeln, welche auf Vertrauen und Ehrlichkeit basiert. Das hilft unsere anderen Beziehungen zu bessern.

 

Was ist gut daran, Sponsor zu sein?

Viele von uns haben Nikotin dazu benützt, sich von ihren Gefühlen und von anderen Menschen fern zu halten. Sponsorschaft ist eine Gelegenheit, neuen Vorteil in persönlichen Beziehungen wahrzunehmen. Gesundheit und Genesung sind gute Erfahrungen zum Teilen. Jemanden zu sponsern kann uns daran erinnern, wie es war, als wir aufgehört haben. Das hilft uns, einen gesunden Respekt vor Nikotin zu behalten.

 

Indem wir Sponsoren sind bekommen wir eine Gelegenheit, im Zwölften Schritt zu arbeiten. Wir bekommen auch eine Gelegenheit, unseren eigenen Schritte-Weg nochmal zu gehen, auch unser spirituelles Erwachen.